Ausführlichkeit auf den Punkt gebracht
Aus dem Vorwort:
"... Gemeinsam schreiben, hilft, in Routine zu bleiben, bietet neue Impulse, Austausch, Anregung. Aus diesem Grund gibt es die unterschiedlichsten Schreib-Challenges. Einige gibt es jahrelang, andere nur ein paar Monate, manche beziehen sich auf einen Monat.
Ich habe mir Ende letzten Jahres einige herausgesucht. Die Adventsgeschichten sind auf diese Weise im Dezember entstanden. Jetzt zum Sommerbeginn fasse ich die Short Shorts aus dem letzten Halbjahr zusammen. Auslöser ist erst einmal die Sommersonnenwende und, dass in diesem halben Jahr drei ausgewählte Challenges plötzlich geendet habe und eine pausiert. Zeit, eine Zäsur mit Rückschau zu veranstalten.
Jetzt aber ein paar Worte zu den einzelnen Abschnitten.
Ein Drabble ist eine Hundertwortgeschichte. Weitere Bedingung ist, drei vorgegebene Wörter in die Geschichte einzubauen. Da diese Worte mir manchmal so vorkommen, als hätten sie nichts miteinander zu tun, braucht man schon einen Moment und Fantasie, um sie zusammenzubringen.
Der Shortstorydienstag brachte so seine eigenen Schwierigkeiten mit sich. Ein Wort/ Thema eine Geschichte, nicht länger als zweihundert Wörter. Dabei fand ich die Themenwahl in ihrer Schlichtheit herausfordernd. Die Texte unterscheiden sich daher sehr voneinander. Dabei ist der Titel immer gleich dem Thema.
Bei Chaosfreitag sind es immer vier Worte, die in einer Short Short Story vorkommen sollen. Zwei oder drei Worte davon kannte ich nicht einmal, bei einem dachte ich, dass sich da jemand auf seinem Zettel verschrieben hatte (Die Wörter werden in Abständen gesammelt, auf Zettel geschrieben und wöchentlich gezogen.)
Die Kurzgeschichten am Freitag hatten wiederum wieder ein Thema, das aber immer einen eigenen Titel verlangte. Das Thema war in einem Satz genannt, was sehr viel konkreter ist als ein einziges Wort. Auch waren die Aufgaben persönlicher als die Dienstagsgeschichten. Darum haben diese Short Short Stories meistens einen persönlichen Kern, wenn auch als erfundene Geschichte geschrieben. Hier sind sich Autor und Erzähler sehr nahe.
Die Sommerwriting Challenge gibt wieder ein Wort vor und die ungefähre Länge eines Drabbles, dabei sind auch andere Genre erlaubt. Die Worte beziehen sich eindeutig auf den Sommer und sie sind auf die Tage des Monats Juli beschränkt. Mich animierte das zum Schwelgen im Sommer und deshalb sind die Text eher sehr kurz und poetisch.
Das Buch schließt mit einem lyrischen Text zum Sommerende, der auch am vorletzten Tag des Sommers geschrieben wurde. Mit ‘Wasserglitzern in Türkis’ schließt sich der Kreis.
Inhaltsverzeichnis:
Drabbles
Shortstorydienstag
Chaosfreitag
Kurzgeschichten am Freitag
Sommerpoesie
Wasserglitzern in Türkis
(92 Seiten)