Das Wochenbett wird oft unterschätzt
Viele Eltern bereiten sich intensiv auf die Geburt vor – und vergessen das Wochenbett. Dabei ist diese Zeit entscheidend für:
- die Erholung der Mutter
- ein guter Start für das Stillen
- die Bindung zum Baby
- das emotionale Gleichgewicht der Familie
Das Wochenbett ist keine Phase „nebenbei“.
Was das Wochenbett eigentlich ist
Das Wochenbett ist eine Regenerationszeit. Körperlich, hormonell und emotional passiert enorm viel. Ruhe ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Heilung.
7 Dinge, die ihr vor der Geburt organisieren solltet
1. Unterstützung klären
Wer kocht? Wer erledigt Einkäufe? Wer kümmert sich um Geschwister?
Je klarer das vorab ist, desto entspannter wird das Wochenbett.
2. Essen vorbereiten
Vorgekochtes, nährstoffreiches Essen entlastet enorm – besonders beim Stillen.
3. Besuchsregeln festlegen
Nicht jeder Besuch hilft. Manchmal ist „da sein, ohne zu stören“ die größte Unterstützung.
4. Schlaf ermöglichen
Schlafmangel ist einer der größten Stressfaktoren. Unterstützung bedeutet auch: der Mutter Schlaf ermöglichen.
5. Erwartungen loslassen
Das Wochenbett ist keine Zeit für Leistung. Unordnung, Müdigkeit und Emotionen sind normal.
6. Körperpflege ernst nehmen
Wunden, Rückbildung, Stillprobleme – all das braucht Aufmerksamkeit und Geduld.
7. Gefühle zulassen
Freude, Tränen, Unsicherheit – alles darf da sein. Das Wochenbett ist eine Übergangszeit.
Warum gute Vorbereitung so viel verändert
Eltern, die vorbereitet sind, fühlen sich:
- sicherer
- weniger überfordert
- emotional stabiler
Das wirkt sich auf das ganze Familiensystem aus.
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