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Du weißt, wie er aussehen soll. Aber weißt du, was du willst?

Frag eine Frau nach ihrem Wunschpartner, und sie beschreibt dir Größe, Augen und Job. Frag sie, wie sie behandelt werden will, und es wird still. Das ist kein Zufall. Uns wurde beigebracht, begehrt zu werden. Zu formulieren, was wir selbst wollen, hat uns niemand gezeigt.

Dabei beginnt Selbstbestimmung genau hier: Du legst fest, was in deinem Leben Platz hat.

Hier sind fünf Sätze für deinen Standard. Lies sie laut. Streich, was nicht passt, und ergänze, was fehlt.

1. Ich will wissen, woran ich bin.

Kein Rätselraten, kein Stimmungslesen. Verlässlichkeit ist die Voraussetzung dafür, dass du dich fallen lassen kannst.

2. Ich will Worte hören.

Gefühle, die ausgesprochen werden: „Das ist mir wichtig.“ „Das hat mich verletzt.“ „Ich bin gern bei dir.“

3. Ich will Gespräche statt Schweigen.

Wenn es schwierig wird, wird geredet. Kein Schmollen, keine tagelange Funkstille.

4. Ich will jemanden, der mitträgt.

Eine Beziehung läuft nicht von allein. Du willst jemanden, der das weiß und gern etwas dafür tut.

5. Ich will, dass meine Wärme geschätzt wird.

Deine Güte ist ein Geschenk. Wer sie für Schwäche hält, hat sie nicht verdient.

Das ist keine Wunschliste. Das ist das Mindeste.

Was sich verändert, wenn du deinen Standard kennst

Du verhandelst nicht mehr mit dir selbst. Du erkennst schneller, was zu dir passt, und gehst leichter, wenn es das nicht tut. Menschen spüren das. Eine Frau, die weiß, was sie will, wirkt anders, lange bevor sie etwas sagt.

Und es hört nicht beim Alltag auf. Dieselbe Klarheit gilt für deine Lust: wissen, was du willst, und es dir nehmen. Genau das zeigt dir „Die 28 Geheimnisse der Göttin“.

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