Du kennst das vielleicht: Wenn du auf ihn zugehst, ist er dabei. Jedes Mal. Aber von sich aus kommt nichts. Kein Kuss im Flur, keine Hand, die dich an sich zieht. Und irgendwann liegst du wach und fragst dich: Will er mich überhaupt, oder macht er nur mit?
Die gute Nachricht zuerst: Mit dir hat das meistens wenig zu tun. Es gibt drei typische Gründe.
1. Sein Körper ist im Sparmodus
Lust braucht Energie. Dauerstress, zu wenig Schlaf, viel Alkohol oder ein paar Kilo zu viel können den Hormonhaushalt eines Mannes ordentlich dämpfen. Dann funktioniert zwar alles, aber der Antrieb fehlt. Wenn das schon lange so geht, lohnt sich ein Check beim Arzt. Das ist kein Drama und lässt sich oft gut behandeln.
2. Er hat Angst vor dem Nein
Manche Männer wollen sehr wohl. Aber irgendwann haben sie gelernt, dass der erste Schritt wehtun kann: eine Zurückweisung, ein Lachen im falschen Moment. Seitdem warten sie lieber, bis du anfängst. So kann nichts schiefgehen. Für ihn fühlt sich jeder erste Schritt an wie ein Sprung ohne Netz.
3. Das Verlangen ist eingeschlafen
Das ist die unbequemste Möglichkeit. Es liegt nicht an deinem Körper und nicht an dir. Bei ihm ist die Lust insgesamt leise geworden, und Sex ist für ihn etwas, das eben stattfindet. Er sagt nicht Nein, weil er keinen Grund dafür sieht. Aber er sagt auch nicht von sich aus Ja.
Die Frage, die nur du beantworten kannst
Reicht es dir, dass er mitmacht? Oder willst du gewollt werden? Beides ist erlaubt. Aber es sind zwei verschiedene Wünsche, und über den zweiten musst du mit ihm reden. Am besten bald, ruhig und ohne Vorwurf: „Ich wünsche mir, dass du manchmal den Anfang machst. Was hält dich davon ab?“
Und was kannst du selbst tun?
Verlangen ist ansteckend. Ein Mann, der spürt, dass er wirklich gewollt wird, traut sich mehr. Genau darum geht es im ersten Kapitel von „Die 28 Geheimnisse der Göttin“: wie du ihm zeigst, dass du ihn willst, und damit etwas in Gang setzt, das von allein weiterläuft.
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