Johannes Heinrichs - Die Aufhebung Hegels
Dieses Buch ist eine systematische Würdigung des philosophischen Lebenswerks von Johannes Heinrichs – und zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit seinen offenen Fragen.
Johannes Heinrichs gehört zu den konsequentesten Weiterdenkern der hegelschen Tradition. Während viele nach Hegel entweder fragmentieren oder vereinfachen, entwickelt Heinrichs eine Reflexionslogik, die Hegels Anspruch auf systematische Vollständigkeit ernst nimmt – und zugleich methodisch erneuert.
Das Buch rekonstruiert:
- Heinrichs’ zentrale Entdeckung der vier Reflexionsstufen
- seine Überwindung des Materialismus-Idealismus-Gegensatzes
- die Reflexions-Systemtheorie von Handlung, Sprache, Gesellschaft und Geschichte
- seine Demokratietheorie als institutionelle Konsequenz der Reflexionslogik
Zugleich bleibt die Darstellung nicht unkritisch. Wo Begriffe offen bleiben, wo Systematik an Grenzen stößt, wo Alternativen denkbar sind, wird das benannt. Dieses Buch ist keine Hagiographie, sondern ein philosophischer Dialog.
Besonderes Gewicht liegt auf der Einordnung:
- gegenüber Hegel
- gegenüber Habermas, Luhmann, Parsons
- gegenüber materialistischen und subjektfreien Systemtheorien
Damit richtet sich das Buch an Leserinnen und Leser, die tiefer in Heinrichs’ Denken einsteigen wollen – philosophisch, methodisch und gesellschaftstheoretisch.
Zugangsmodell:
Dieses Buch wird kostenlos abgegeben – gegen E-Mail-Adresse.
Eine freiwillige Spende unterstützt die weitere editorische und publizistische Arbeit, ist aber nicht verpflichtend.
Lizenz: Zero Marginal Cost License.