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Intentio als Sinn bei Thomas von Aquin

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Der Ursprung eines Lebenswerks. Heinrichs' Lizentiatsarbeit von 1967 untersucht den Intentionsbegriff bei Thomas von Aquin — und entdeckt dabei, was ihn ein Leben lang beschäftigen wird: die Selbstbezüglichkeit des Erkennens.


Thomas unterschied verschiedene Stufen der *reditio in seipsum* (Selbstrückkehr): der Stein hat keine, die Pflanze hat eine unvollständige, das Tier hat eine sinnliche, der Mensch hat eine vollständige. Diese Stufung ist der scholastische Vorläufer von Heinrichs' Reflexionsstufentheorie.


Die Arbeit zeigt, dass die Frage nach dem Bewusstsein keine neuzeitliche Erfindung ist — und dass Thomas von Aquin ein subtilerer Denker war, als das neothomistische Lehrgebäude vermuten lässt. Für Heinrichs-Leser: ein Dokument des Anfangs, das die Kontinuität zwischen mittelalterlicher Reflexionsontologie und moderner Reflexionsphilosophie sichtbar macht.


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*Reflexivity Press · Gesammelte Werke Bd. 1 · 166 Seiten · Erstausgabe 1967*

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