KOBE 1995: 20 Sekunden, die eine Stadt veränderten – Das Erdbeben vom 17. Januar 1995, seine Vorgeschichte und sein Erbe für Japans Katastrophenschutz
6.434 Menschenleben, 20 Sekunden Erschütterung, ein ganzes Land im Umbruch.
Am 17. Januar 1995 riss ein Erdbeben der Magnitude 7,3 die japanische Hafenstadt Kobe aus dem Schlaf. Was folgte, war eine Katastrophe, die den Mythos vom perfekt vorbereiteten Japan erschütterte.
Dieses umfassende Sachbuch von Jan Stutz zeichnet ein detailliertes Bild der Ereignisse:
- Die Katastrophe: Eine Rekonstruktion der „Zone des Todes“, der brennenden Strassenzüge von Nagata und des spektakulären Einsturzes der Hanshin-Autobahn.
- Das Versagen: Warum der Staat zögerte, Hilfe zu leisten, und warum internationale Unterstützung erst mit Verzögerung ankam.
- Die Geburtsstunde einer Bewegung: Wie 1,5 Millionen freiwillige Helfer Kobe 1995 zum „Jahr eins der Freiwilligen“ machten und die japanische Zivilgesellschaft für immer veränderten.
- Das Erbe: Welche Lehren aus Kobe direkt in die Bewältigung des Tōhoku-Erdbebens 2011 einflossen.
Ein packendes, wissenschaftlich fundiertes Werk über die Widerstandsfähigkeit einer Stadt und den Lernprozess einer ganzen Nation.