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Band 3 Jagdverhalten verstehen

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Jagdverhalten ist kein Fehlverhalten. Und Jagdkontrolltraining muss weder kompliziert noch aversiv sein.


Wer versteht, wie Jagdverhalten entsteht, wie es sich ankündigt und was einen Jagdhund motiviert, kann ein kleinschrittiges und alltagstaugliches Training aufbauen – mit positivem Hundetraining statt Straf- und Schreckreizen.


In diesem Band geht es deshalb nicht nur um einzelne Übungen. Es geht um den ganzen Hund: seine Veranlagung, seine Bedürfnisse, seine Haltung und Beschäftigung – und darum, was wir Menschen leisten müssen, wenn wir mit einem jagdlich motivierten Hund zusammenleben.


Denn eines gehört auch dazu: Trainingsfaul sollte man nicht sein. Jagdhunde sind bewegungsfreudige, arbeitsbereite Hunde. Wer mit ihnen lebt, sollte gerne draußen sein und Freude daran haben, gemeinsam mit seinem Hund zu arbeiten.


Schlüssel werfen, erschrecken, anspritzen oder andere aversive Methoden? Völlig unnötig und für mich tabu. Ein guter Trainer für Jagdverhalten braucht keine Straf- und Schreckreize, um Kontrolle und Bindung aufzubauen.


Jagdhundetraining ist für mich ein Spezialgebiet. Ein jagdlich motivierter Hund gehört deshalb nicht einfach in irgendeine Hundeschule, sondern zu einem Trainer, der Jagdverhalten wirklich versteht und sich darauf spezialisiert hat.


Dieser Band zeigt, wie viel leichter Jagdkontrolltraining wird, wenn wir nicht gegen den Hund arbeiten, sondern mit seinem Verhalten.


Positives Hundetraining. Analyse statt Schnelllösungen.


Erscheint demnächst.

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