Zwischen Tragen und Werden
Zwischen Tragen und Werden
Ein biografischer Roman über die Kraft der inneren Wahrheit
Für all jene, die schon viel zu lange viel zu viel tragen.
Valérie ist eine Frau, die schon früh lernte, die Welt zwischen den Zeilen zu lesen. Mit einem Inneren, fein gestimmt wie ein Instrument, nahm sie Stimmungen wahr, bevor Worte sie fassen konnten. Über Jahrzehnte wurde dieses „frühe Spüren“ zu ihrer Identität: Sie wurde zur starken Trägerin – als Mutter, Partnerin und Fachfrau für andere. Doch während sie im Außen unermüdlich funktionierte, für ihre Kinder kämpfte und die unsichtbare Last des Alltags schulterte, verlor sie im Inneren den Kontakt zu sich selbst.
Der Zusammenbruch als radikale Wahrheit Als ihr Körper schließlich die Notbremse zieht, ist die Erschöpfung kein Zeichen von Versagen. Sie ist das ehrlichste Wort für ein Leben, das zu lange gegen die eigene Seele geführt wurde, nur um alles zusammenzuhalten. Inmitten von Burnout, finanzieller Unsicherheit und dem Schmerz über die eigene Herkunft steht Valérie vor der existenziellen Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht mehr nur funktioniere?
Aus Wunden wird Weisheit „Zwischen Tragen und Werden“ erzählt die zutiefst berührende Reise einer Frau, die beginnt, ihrer eigenen Wahrnehmung wieder zu glauben. Aus den Trümmern ihres alten Lebens wächst langsam eine neue Wahrheit. Es ist die Geburtsstunde des Herzensraums – einer Vision, die nicht aus Ehrgeiz, sondern als Antwort der Seele auf die eigenen Wunden entsteht. Ein Ort der Würde, an dem Sensibilität keine Schwäche ist und Entwicklung aus sicherer Beziehung statt aus Druck geschieht.
Ein Buch voller poetischer Dichte und Hoffnung Valérie Zaugg gibt all jenen eine Stimme, die sich oft verloren fühlen und doch nie aufgehört haben, an Liebe und ein echtes Leben zu glauben. Es ist ein Mutmacher für Menschen mit tiefen Empfindungen und ein Wegweiser für Familien, die nach einem Raum suchen, in dem das Herz nicht „zu viel“ ist.
„Vielleicht ist Heilung nicht der Moment, in dem alles gut ist, sondern der Augenblick, in dem man aufhört, gegen sich selbst zu kämpfen.“