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Kritik der integralen Vernunft, Band I: Grammatik der menschlichen Bewusstseinsvermögen

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Eine philosophische Psychologie, die Bewusstsein nicht erklärt, sondern in seiner inneren Struktur sichtbar macht. Band I von Johannes Heinrichs' großem Spätwerk — der Versuch, die seit hundert Jahren zerfallene Verbindung von Philosophie und Psychologie systematisch neu zu knüpfen.


„Kritik" meint hier nichts Abwertendes, sondern — im Sinne von Kants reflexiver Wende — die erkenntnistheoretische Sichtung der Grundelemente einer Disziplin. Anders als die „reine" Vernunft darf der *integralen* Vernunft jedoch nichts Menschliches fremd bleiben.


Heinrichs setzt mit einer in der Gegenwartsphilosophie verdrängten These an: Selbstbewusstsein ist *gelebte Reflexion* — Selbstbegleitung, Selbstbezüglichkeit. Aus diesem „Radikalvermögen" leitet er, in kritischer Auseinandersetzung mit C. G. Jung, die vier Bewusstseinsfunktionen ab: Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Intuition.


Der Aufbau dieses Bandes


- Der Funktionskreis der Erkenntnisvermögen — die vier Erkenntnisstämme und ihre wechselseitige Durchdringung, einschließlich einer „Grammatik der Gefühle"

- Der Funktionskreis der Praxis — Erkennen, Werten, Wollen, Handeln; in Auseinandersetzung mit Maslows Bedürfnispyramide

- Die semiotischen Ebenen — Handlung, Sprache, Kunst, Mystik als aufsteigende Zeichenebenen

- Das supramentale Bewusstsein — eine kritische Sichtung spiritueller und „integraler" Bewusstseinsmodelle (mit Kritik an Wilbers „Spiral Dynamics")


Methodisch trägt das Buch Heinrichs' reflexionslogisches Verfahren der *dialektischen Subsumtion*, das er hier auf das Bewusstsein selbst anwendet.


> „Es gibt Bücher, die einfach notwendig und längst fällig sind. […] Diese philosophischen Anfangsgründe der Psychologie gehören dazu." — aus dem Vorwort von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald


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Reflexivity Press · Gesammelte Werke Bd. 39 · Erstausgabe 2018 (ibidem) · ISBN der Originalausgabe 978-3-8382-1178-7

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