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Mira und Sturm, ein Winterabendteuer

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Zusammenfassung: Mira und Sturm von Heidi Korrodi (2026)

Ein zartes Kinderbilderbuch über die neunjährige Mira, ihr geliebtes Pferd Sturm und die Tiere auf dem verschneiten Hof ihrer Familie. Es ist allen Kindern gewidmet, „die Tiere lieben", und „allen kleinen Wundern, die manchmal gefunden werden wollen".

Schauplatz und Figuren. Mira lebt auf einem gemütlichen Hof am Waldrand – mit ihren Eltern, Großeltern, ihrem Bruder, ihrer Schwester und vielen Tieren. Zu ihnen gehören Mira (mutig und freundlich), Sturm (ein großes braunes Pferd mit sanftem Herzen und Miras bester Freund), Bär (der treue Hofhund), Minka (die kluge alte Hofkatze) und ein winziges, verlorenes Kätzchen.

Die Geschichte. An einem stillen Wintermorgen wacht Mira als Erste auf – ihre liebste Stunde, wenn der ganze Hof unter dem Schnee schweigt. Sie geht in den warmen Stall und erledigt ihre täglichen Aufgaben: Sie gibt Sturm frisches Wasser und Heu, bürstet sein Fell, prüft seine Hufe und spricht leise mit ihm. Dann sattelt sie auf und reitet ganz allein hinaus über die glitzernden weißen Felder und in den stillen, verschneiten Wald – einen Ort, an dem sie sich beinahe mehr zu Hause fühlt als im Haus.

Unterwegs zeigt sich Miras ruhige, instinktive Art im Umgang mit Tieren. Sie und Sturm halten inne und teilen einen stillen, vertrauensvollen Moment mit einem Reh. Kurz darauf stiebt ein großer Vogel aus einem Busch auf und erschreckt Sturm – doch statt in Panik zu geraten, beruhigt Mira ihn mit sanften Händen und leiser Stimme, bis er sich wieder fasst. Eine kleine Szene, die das tiefe Vertrauen zwischen den beiden zeigt: „Er vertraute ihr. Und sie vertraute ihm."

Das Herzstück. Als Sturm sich beruhigt hat, hört Mira ein leises, dünnes Miauen. Sie folgt dem Laut zu einer alten, hohlen Eiche und findet dort ein winziges graues Kätzchen, halb im Schnee vergraben, frierend und zitternd. Behutsam steckt sie es in ihre Jacke, nah an ihr Herz, und reitet vorsichtig nach Hause – und Sturm geht sanfter als je zuvor, als verstünde er, welch kostbare Fracht sie trägt.

Das glückliche Ende. Zurück auf dem Hof reibt Mira Sturm trocken und belohnt ihn mit Heu und einem Apfel. Dann bettet sie das Kätzchen ins warme Stroh – wo die alte Minka es beschnuppert und beginnt, es sauber zu lecken, als wäre es ihr eigenes. Das Kätzchen schnurrt zum ersten Mal; es hat eine Familie gefunden. Am Abend sitzt die ganze Familie um den Küchentisch, das Kätzchen schläft in Miras Schoß, Bär liegt zu ihren Füßen. Die Großmutter streicht ihr übers Haar: „Du hast ein Leben gerettet." Mira freut sich schon auf den nächsten Morgen, wenn sie sich um Sturm und nun auch um das Kätzchen kümmern darf – denn nichts auf der Welt macht sie glücklicher, als für die zu sorgen, die sie liebt.

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