Die Verwaltung der Geburt
Die Verwaltung der Geburt
Eine Novelette über Dichte und Verweigerung
Frederic W. Frank
„Es gibt keine Geburt, nur noch Dichte.“
Maria Krenn ist seit Jahren schwanger. Doch das, was in ihr wächst, ist kein Kind mehr. Der Fötus verweigert jede Form des Lebens. Er zieht sich zurück und verfestigt sich zu einem kalten, mineralischen Monolithen—einem Makel der Natur, der wie Kalk im Inneren ihrer Existenz wächst.
Was Maria noch wahrnimmt, ist ein trockenes Schaben. Eine Reibung, die nicht von Fleisch stammt, sondern von etwas Fremdem, Präzisem, Unmenschlichem. Während das Innere beginnt, die Kontrolle zu übernehmen und den Körper der Mutter als reine Ressource zu verwerten, greift die Bürokratie ein.
Die Sonderkommission für Fötale Ontologie (SFÖ) erscheint. Doch sie kommt nicht, um zu helfen.
Sie kommt, um das Protokoll umzusetzen.
Die Verwaltung der Geburt ist eine kafkaeske, klinische und philosophische Horrornovelette über die Reduktion des Menschen auf Funktion, das Ersticken von Bedeutung in Formularen und die kalte Logik einer Welt, in der selbst das Grauen bürokratisch erfasst wird.
Für Leser*innen von:
Body Horror • Existenziellem Horror • Kafkaesker Bürokratie • Dystopischer Philosophie • Antinatalismus • Klinischem Psychothriller
Erhältlich als: ePub oder PDF (barrierefrei)
Umfang: Novelette