Was wäre, wenn wir in einer Welt von materieller Fülle leben würden?
Wenn wir genug haben – was brauchen wir dann noch?
Stell dir eine Welt vor, in der immer mehr von dem verfügbar ist, was wir heute als knapp erleben:
Mehr Energie.
Mehr Wissen.
Mehr Automatisierung.
Mehr Produktionskapazität.
Mehr materielle Möglichkeiten.
Und jetzt stell dir die entscheidende Frage:
Was wäre dann eigentlich noch unser Problem?
Vielleicht verschwindet die Knappheit nicht vollständig.
Vielleicht verändert sie nur ihre Form.
Denn ein Mensch kann materiell versorgt sein
und trotzdem nicht wissen, wer er ist.
Er kann frei sein und trotzdem nicht wissen,
was er mit seiner Freiheit anfangen soll.
Er kann alles besitzen und trotzdem das Gefühl haben,
dass etwas fehlt.
Was passiert also mit dem Menschen in einer Welt zunehmender materieller Fülle?
Dieses Buch nimmt dich mit auf ein Gedankenexperiment über:
IDENTITÄT: Wer bin ich, wenn ich mich nicht mehr über Leistung und Besitz definieren muss?
BEZIEHUNGEN: Was verändert sich, wenn wirtschaftliche Abhängigkeiten an Bedeutung verlieren?
SINN: Was gibt meinem Leben Richtung, wenn Überleben nicht mehr das zentrale Ziel ist?
VERMÄCHTNIS: Was bleibt von mir, wenn materieller Besitz nicht mehr das Wichtigste ist?
Dies ist kein Buch darüber, wie die Zukunft garantiert aussehen wird.
Es ist eine Einladung, über eine Zukunft nachzudenken, die vielleicht näher ist, als wir glauben.
Von „Wie überleben wir?“ zu: „Wie wollen wir leben?“