Kultmagie und Mythos

by Posthumus Projects

Die Götter zu ehren, ihnen zu danken oder die unholden zu versöhnen, mußte des Menschen Trachten sein, dessen Glaube der Mythos formte. Nicht anders schien ihm dies möglich, als durch äußeres Werk. 
Bald aber glaubte er auch zu erfühlen, daß bei solchem Tun die Form der Handlung von Bedeutung sei. 
Nicht jeglicher Gebrauch bei Opfer, Dank und Lobgesang schien gleichen Wertes in der Götter Wertung. 
So sonderte er Formen der Verehrung und des Opfers aus, die nicht der Götter Wohlgefallen fanden, und übte andere Formen, die ihm, wie er glaubte, ihre Gunst bescheren mußten. 
Eigener Wünsche Erfüllung größere Gewähr zu schaffen, führte zu strengster Innehaltung scheinbar sicher erprobten Gebrauchs. 
Der Kult der Götter hatte seine feste Form 
gefunden.

Vom Kulte sei hier die Rede, soweit er als Magie sich auswirkt um des Menschen willen! 
Die Gottheit, die des Menschen bedarf um sich dem Menschen zu offenbaren, heischt wahrlich keinen Kult um ihretwillen, allein der Kult, der in Magie sich auswirkt, kann den Geist des Menschen aus dem Schlaf im «Tiere» lösen und ihm ein Reich des Wirkens neu erschließen, das ihn erkennen lehrt, daß ihm auch dort noch Hilfe wird, wo alle Macht des «Tieres» ihre Grenzen fühlt.

 

Contents in Deutsh
Vorbemerkung
1. Das Werk des Menschen. 
2. Mythos und Wirklichkeit. 
3. Mythos und Kult.
4. Kult als Magie. 
5. Magie und Erkenntnis. 
6. Das innere Licht.
7. Die Folgerung

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